Kunstschweissen SammlungAlle Arbeiten auf dieser Seite sind einmalige handgearbeitete Schmuckstücke in 14 KT (.585) Gold. Nach 30 Jahren Übung gelang es mir, dieses Verfahren meisterhaft zu beherrschen, um mit präziser Genauigkeit, steter Entwicklung und mit unterschiedlichen Temperaturen zu schweissen. Es ist ein Wettrennen zwischen Genauigkeit und Zeit während des Schweissens. Freihand von innen heraus wird geschöpft, die beibehaltenen Nerven helfen dabei, diese Stücke zu erzeugen. Gearbeitet wird mit handgezogenem 14 Kt (.585er) vierkantigem oder rundem Golddraht. Die nötige Hitze und Grösse der Flamme sind wichtig aber auch sehr kritisch. Niemals wird nachträglich gefeilt, geformt, gebogen oder gehämmert. Es wird nur in der genauen Hitze des Schmelzpunktes der Flamme geformt und gezogen. In Sekundenbruchteilen werden während des Schweissens verschiedene Hitzegrade angewandt. Am Anfang schwierig, aber nach 30 Jahren Übung und Praktizierung klappt diese Technik tadellos. Möglich wird dieses durch die Regelung von Sauerstoff- und Gaszufuhr durch zwei Ventile am Schweissbrenner. Es erfordert viel Fingerspitzengefühl, genau das Richtige für Goldschmiede, die sich beim Granulieren gelangweilt fühlen. Ich wünsche allen Goldschmieden viel Spass bei der Arbeit. Kollegen, die Fragen zu dieser Technik haben, wenden sich bitte an mich. Ich gebe gern Auskunft über dieses Verfahren.

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