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Von Flucht und Freiheit

Lasst sein, was nicht zu ändern ist,
Behaltet aber, was ist Recht.
Spart und leitet Eure Kräfte...
Zum Guten nur, und was ist echt!

Vieles ist nicht immer so,
Wie es wirklich sollte sein.
Niemand will uns damit helfen...
Den richtigen Weg, gehen wir allein!

Behaltet Euren starken Willen
Und bleibt dessen treu, an was Ihr glaubt!
Man hat uns manches weggenommen,
Und alles hat man sich erlaubt...!

Wie viele verloren alles damals...
Verwandte, Freunde, Haus und Land!
Manch einer rettete sein Leben...
Doch im Osten, die Heimat war verbannt!

Seit der Flucht und der Verzweiflung
Sind viele Jahre es nun her!
Und es soll uns nicht mehr schmerzen,
Fern liegt die Heimat...über dem Meer.

Brechet ab die toten Zweige
Aber rettet euren Lebensbaum!
Leitet nun alle Eure Kräfte
Zur Wirklichkeit, und fort vom Traum!

Noch ist es Winter und auch kalt...
Bleibt tapfer nun und zuversichtlich,
Denn der Frühling kommt doch bald!
Was wir säen, das werden wir ernten...

Freiheit die wir alle suchten,
Fanden wir in diesem Land!
Nun leuchten uns die selben Sterne...
Über's zweite Heimatland.


Geschrieben von Hartmut Reinsch ©
(Deutsch-Kanadischer Goldschmied und Heimatdichter)
05.03.2001 Toronto / Kanada


Dieses Gedicht soll allen Deutschen über unseren "Vertriebenen Deutschen" etwas zum Nachdenken geben.

Auch unsere Vertriebenen (Schlesier, Ostpreussen, Donauschwaben Sudetendeutsche und noch viele andere...) sollen wissen, dass im verschneiten Kanada nach 56 Jahren ein Lichtlein brennt, in Andacht an die vielen Opfer und in Hoffnung für die Überlebenden. Denn während, und nach dem letzten Weltkrieg ... war dies eine der grössten Massenvertreibungen in unserer Weltgeschichte.

Mit der Entwurzelung und Enteignung dieser Deutschen wurde es vollbracht! Bin selbst kein "Vertriebener Deutscher", sondern ein Flüchtling, der seine Heimatstadt Magdeburg mit Familie verliess und als sechsjähriges Kind in Berlin W. landete. 1957-58 wanderten wir als Familie nach Kanada aus. Seit ich hier vor 43 Jahren einwanderte, war ich nie wieder in meinem Vaterland.

"Trotzdem mache ich mir als Deutscher immer wieder Gedanken über diese hilflosen deutschen Menschen der Kriegs- und Nachkriegszeit!"

Und darum dieses Gedicht!...

Hartmut Reinsch ©
Toronto / KANADA 2001


1955 - Die Heimkehr der Zehntausend.

  • http://www.youtube.com/watch?v=DjC_qG0XpPU
    "Dr. Konrad Adenauer" half bei der Verhandlung für die Freilassung deutscher Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft, nach über 10 Jahren in 1955...! http://www.youtube.com/watch?v=SOCJwvrDnUA





    Meine anderen Gedichte und Schreiben,
    die hiermit zusammenpassen...