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~~~"Die Freiwilligen!"~~~

Die Kameradschaft bei den Freiwilligen ist unübertroffen
und als einfache Bürger sind sie stets bereit.
Wenn's irgendwo brennt oder jemand ist in Not,
verlassen sie ihre Arbeit und opfern ihre Zeit.
~~~
Gelder für die Feuerwehren sind wie immer sehr knapp,
Es reicht einfach nicht aus und wird auch nie mehr.
Vom Bürgermeisteramt bis zu den Politikern,
"von oben" kommt immer weniger Geld her.
~~~
Wenn irgend etwas fehlt, oder repariert werden muß,
dann müssen die Freiwilligen selber danach sehn,
sonst zerfällt manches noch mehr, weil die Mittel fehlen,
das kann man als Freiwilliger nicht verstehn!
~~~
Nun wird gestrichen, gemalt, repariert und gezimmert,
die Freiwilligen springen als Handwerker ein.
Als Elektriker, Klempner, Mechaniker wird geschafft,
dabei wird viel gespart, denn so muß es doch sein.
~~~
Ohne besonderen Dank oder irgend einen Lohn
wird alles geschaffen für ihre eigene Feuerwehr.
Neben der beruflichen Arbeit und den Einsätzen dazu
haben sie nun fast keine Freizeit mehr.
~~~
So, ihr restlichen Bürger, zeigt allen Freiwilligen, Respekt
und Anerkennung für ihre freiwillige Zeit.
Auch für ihre selbstlos tapferen Rettungsarbeiten
um euer Haus und Leben zu retten, sind sie stets bereit.
~~~
Alles wird getan mit sehr viel Menschlichkeit,
..."Gott zur Ehr", dem Nächsten zur Wehr",
von allen Rettern dieser tapferen Engelschar
sind sie die wichtigen, die Freiwilligen bei jeder Feuerwehr!
~~~
Dieses Gedicht schrieb Euer einfacher Bürger und Feuerwehrdichter,
zu Ehren und in Dankbarkeit für alle Freiwilligen Feuerwehrleute.

~~~"Diese tapfere rettende Engelschar!"~~~

geschrieben von Hartmut Reinsch ©
Karfreitag 14. April, 2006
Toronto / KANADA
feuerwehrdichter@sympatico.ca

Acht meiner Feuerwehr-Gedichts-Tribute
wurden vom Radiosprecher Olli Sachse,
beim Feuerwehr "RADIO 112" vertont
und sind im MP3 Format, zum kopieren.

~*Die Freiwilligen*~ http://tinyurl.com/3s9e38o





ANHANG:
Auszug eines Briefes an mich, vom Wehrführer einer freiwilligen Feuerwehr!

Hallo Hartmut.
Also ich muß sagen, dieses Gedicht finde ich wirklich super.
Es ist voll zutreffend für die Verhältnisse hier in Deutschland.
Das bestätigt, wie gut Du über die Verhältnisse bei der Feuerwehr in Deiner Heimat informiert bist. Es ist wirklich so. Für nichts ist mehr Geld da. Reparaturen erledigen wir oft selbst, das Material bringen wir von zu Hause mit. Selbst dringend benötigte Gerätschaften werden oftmals schon über den Feuerwehrverein finanziert und angeschafft, was eigentlich gar nicht seine Aufgabe ist. Das stimmt einen missmutig.

Man setzt unter anderem oftmals FREIWILLIG UND SELBSTLOS sein eigenes Leben aufs Spiel. Das wenigste was man dafür erwarten kann, ist eigentlich eine zeitgerechte Ausrüstung zum Schutze meiner selbst und optimale Arbeitsbedingungen.

Dies ist einfach gerade bei kleineren Wehren nicht der Fall, die Technik oftmals veraltet, die persönliche Schutzausrüstung mangelhaft.

Da fragt man sich doch, sind das etwa andere Feuerwehrmänner wie die von den Stützpunkt - und Berufsfeuerwehren?

Ist ein Feuer bei Ihnen nicht so heiß wie bei Denen? Muß Ihre Gesundheit weniger geschützt werden als die deren? Genau das regt zum Nachdenken an. Man fragt sich, warum mach ich das überhaupt ?? Ich kann's Dir sagen. Ich bin Feuerwehrmann mit Leib und Seele, habe bereits deshalb einen Job verloren.

Warum nehm ich das alles in Kauf?? Weil Feuerwehr für mich kein Hobby ist daß man einfach so an den Nagel hängt. Es ist für mich zu einer Art Lebenseinstellung geworden, anderen zu helfen, Freiwillig. In den kommenden Jahren wird es immer schwerer werden, diese älteste Bürgerbewegung als Ehrenamt aufrecht zu erhalten. Immer weniger Menschen sind bereit, unentgeltlich etwas für das Algemeinwohl zu tun, schon garnicht unter diesen Bedingungen.

Die Einsatzbereitschaft am Tage ist vieler Ortes schon nicht mehr gewährleistet, weil die Kameraden außerhalb, oder gar die ganze Woche über, in anderen Bundesländern arbeiten. Hinzu kommt noch, dass die Freiwilligen Feuerwehren mittlerweile als "Mädchen für alles" missbraucht werden und Ihnen immer mehr zu gemutet wird. Bestes Beispiel.

VOGELGRIPPE. Mehr brauch ich dazu nicht sagen, die Kameraden wissen was ich meine. So einfach macht es sich unsere Bundesregierung.

Aber langsam kommen auch wir an unsere Grenzen.

An dieser Stelle ist seit Jahren schon die Politik gefragt, doch Diese überlässt das ganze dem Selbstlauf, und das ist der traurige Knackpunkt. Man schenkt unserer Arbeit nicht die nötige Aufmerksamkeit und verkennt die Notwendigkeit. FEUERWEHR IST NICHT ALLES; ABER OHNE UNS IST ALLES NICHTS!

Es ist an der Zeit, dass unsere Bundesregierung dies erkennt und sich mehr für die Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen einsetzt und das Ehrenamt endlich per Gesetz besser fördert.

Es grüßt Dich kameradschaftlich
Steven Hoffmann
Wehrführer der Wache 5 - Manebach
Freiwillige Feuwehr der Stadt Ilmenau in Thüringen
http://www.ffw.ilmenau.de/manebach.html